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Wo bin ich: Startseite - Klettertouren - Alpspitze über Mathaisenkar

Demut gebietend und erhebend zugleich, kaum etwas in der Natur flößt uns soviel Ehrfurcht ein wie der Anblick von Bergen.

Zitat: Kofi Annan (siebter Generalsekretär der Vereinten Nationen)

  Alpspitze 2.628 m über Mathaisenkar, Deutschland / Wettersteingebirge - Tour am 13.06.2009

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 Allgemeines:

Die Alpspitze ist ein 2.628 m hoher Berg im Wettersteingebirge. Als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen gilt der pyramidenförmige Gipfel als eine der bekanntesten und schönsten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen. Er besteht vor allem aus Wettersteinkalk aus der oberen Trias.

 Gipfelkreuz

Das Gipfelkreuz wurde 1946 von Richard Weber und Kaspar Jocher zusammen mit der Kolpingsfamilie aus Garmisch aufgestellt. Zum 25. und 50. Jahrestag der Aufstellung wurde jeweils eine Gedenktafel am Kreuz angebracht.

 Erstbesteigung:

vermutlich 1825 J. Burger aus Partenkirchen

 Anstiege

Auf die Alpspitze führen mehrere Klettersteige. Der kürzeste Anstieg erfolgt von der Bergstation Osterfelderkopf (2.030 m) der Alpspitzbahn von Garmisch-Partenkirchen. Vom Osterfelderkopf kann die Alpspitze entweder direkt über die „Alpspitz-Ferrata“, einen leichten, weitgehend gesicherten und viel begangenen Klettersteig erstiegen werden (ca. 2 Stunden vom Osterfelderkopf) oder man erreicht den Gipfel über den Nordwandsteig, der in einem Bogen nach Osten ins Oberkar und von dort am linken Rand des Kars zum Gipfel führt.

Eine weitere Auf- bzw. Abstiegsmöglichkeit besteht von der Grießkarscharte (2.460 m), die man entweder von der Höllentalangerhütte im Höllental über das Mathaisenkar erreicht (Klettersteig) oder vom Stuibensee über das Grießkar.

Die oft begangene Führe von der Alpspitze über den Jubiläumsgrat zur Zugspitze ist eine schwierige und lange Klettertour, bei der Stellen im dritten Schwierigkeitsgrad der UIAA-Skala zu bewältigen sind.

 Schwierigkeit:

Die Route führt jedoch lange über einfache Felsen (I. bis II. UIAA); an den ausgesetzteren Stellen ist sie drahtseilgesichert. Der Klettersteig „Alpspitz-Ferrata“ hat eine Schwierigkeit von A / B. Dennoch bedarf es absoluter Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

 Unsere Route:  Hammersbach (758 m)  - Höllentalangerhütte (1387 m) - Grießkarscharte (2.460 m) - Alpspitze (2.628 m)

Unser geplanter Aufstieg zum Gipfel der Alpspitze soll von der Grießkarscharte (2.460 m) erfolgen, die wir von der Höllentalangerhütte im Höllental und das Mathaisenkar erreichen (Klettersteig) werden. Durch das Höllental führt für mich der wohl lohnendste und abwechslungsreichste Weg auf die Alpspitze. Durch die Höllentalklamm welche für sich schon ein Erlebnis ist, bis zur Höllentalangerhütte und weiter zum Einstieg zum Klettersteigs ist es eine harmlose Wanderung. Ab dem Klettersteig am Mathaisenkar geht es dann aber weiter permanent stramm aufwärts bis zur Grießkarscharte. Unser Abstieg soll über das so genannte "Alpspitz Ferrata" bis zum Osterfelderkopf gemacht werden wo wir und dann trennen werden. Oli und Elfi fahren dann in jeden Fall mit der Alpspitzbahn talwärts.

Ursprünglich war ich von der obigen Variante nicht so sonderlich begeistert; die meisten Beschreibungen der Alpspitzüberschreitung verlaufen entgegengesetzt. Jetzt aber, nach erfolgter Durchführung finde ich persönlich diese Tourenvariante besser, da sie etwas anspruchsvoller und so für mich interessanter im Wegverlauf ist.

Anmerkung: meine Gehzeiten mit Pausen / Angaben sind immer ca.- Werte

 Gehzeiten mit Pausen:   Hammersbach (758 m)  - Höllentalangerhütte (1.387 m) 2,0 Std.
 Gehzeiten mit Pausen:   Höllentalangerhütte (1.387 m) - Grießkarscharte - Gipfel 4,75 Std.
 Höhenmeter:   Hammersbach (758 m) - Alpspitze (2.628 m) 1.870 HM
 Gehzeiten mit Pausen:   Gipfel - Osterfelderkopf über Alpspitz Ferrata 2,75 Std.
 Gehzeiten mit Pausen:   Osterfelderkopf - Höllentalangerhütte (1.387 m) 1,75 Std.
 Höhenmeter - Abstieg:   Alpspitze - Osterfelderkopf - Höllentalangerhütte 1242 HM
 Schwierigkeit:  Bergweg / Klettersteig A / B Kondition: mittel
 Ausrüstung: 1+3 bei Übernachtung auch 2
 Karte:  Alpenvereinskarte 4/2, Wetterstein- und Mieminger Gebirge (Mitte)
 Beste Jahreszeit:  Juli bis Oktober (jedoch nicht nach herbstlichen Schneefällen)

 Mein kleiner Tourenbericht:

Diese Beschreibung soll nur einen ersten Eindruck vermitteln. Sie ersetzt keinen Bergführer.

Oli, Elfi, Schwaldi und ich planten schon lange die Alpspitze zu begehen. Sie war immer Begleiter unserer Touren zur Zugspitze, bei der Beschreitung des Jubiläumsgrat und des Stopselziehers, einem Klettersteig zur Zugspitze. Für unser Vorhaben hat Oli einen Tag angesetzt. Ich selbst beabsichtige zwei bis drei Tage hier im Wettersteingebirge zu verbringen. Nach der Alpspitze am ersten Tag soll es nach einer Übernachtung in der Höllentalangerhütte weiter zum Großen Waxenstein hinauf gehen. Am dritten und letzten Tag plane ich den Abstieg nach Hammersbach (758m) über die Riffelscharte und verbunden mit einem Besuch auf der Östlichen Riffelspitze so meinen Besuch im Zugspitzgebiet zu beenden. Mit der Alpspitzbahn geht es dann zurück zum Ausgangspunkt, dem Wanderparkplatz in Hammersbach auf 758 m.

Anfahrt:

A 95 München – Garmisch, weiter Richtung „Fernpaß / Reutte“ bis Grainau. Hier links ab, der Beschilderung „Hammersbach / Höllentalklamm“ folgend, bis zu einem großen Wanderparkplatz.

 

Ausgangspunkt:

Großer, gebührenpflichtiger Wanderparkplatz bei Hammersbach (758m)  –  Grainau bei (Garmisch-Partenkirchen)

 

Eigener Film (Bildershow & Clip) - Bergtour Allalinhorn

 Der Anstieg:

Hüttenaufstieg: Nachdem wir in Hammersbach (758 m) neben dem Parkplatz auf einer kleinen Wiese im Schlafsack übernachtet haben, gönnten wir uns erst mal in kleines, leichtes Frühstück. Es hat in der Nacht geregnet, so dass jetzt am Morgen dichte Nebelschwaden den Himmel füllen. Auf dem Parkplatz haben wir auch unsere Autos gegen Gebühr abgestellt (ausreichend Kleingeld mitnehmen!). Pünktlich um 06:00 Uhr ging es nun in Richtung Höllentalangerhütte. Dort werde ich für mich ein Lager reservieren. Nun gehen wir in Hammersbach vom Parkplatz rechts die Hauptstraße entlang bis zur Bushaltestelle. Dort befindet sich der ausgeschilderte Einstieg wo es gleich in einen Wald steil nach oben geht. Der einfache Wanderweg durch den Wald ist auch für Familien mit Kindern interessant. Die Wege sind als so eine Art Märchenwald angelegt, mit kurzweiligen Spielen und Sehenswürdigkeiten für die Kleinen. So kommt auch für sie keine Langeweile auf.

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Start um 05:55 Uhr: Hammersbach (758 m) mit morgendlichen, grandiosen Blick auf die Waxensteingruppe

 

07:30 Uhr: Durch die Höllentalklamm, welche diesmal durch den vielen Schnee für mich ein ganz neues Bild bekam

15 min vor der Höllentaleingangshütte auf 1.045 m kann man über den weiteren Weg entscheiden. Bleibt man auf den Hauptweg, geht es entweder durch die Klamm (kostenpflichtig / Öffnungszeiten und Winterschließung beachten!), oder rechts über den Stangensteig (ca. 30min länger) hinauf zur Höllentalangerhütte (1.387 m). Der Stangensteig war diesmal wegen einiger gefährlicher Schneefelder gesperrt (Warnschilder). So nutzen wir natürlich die sehr nasse Höllentalklamm, welche uns in diesem Jahr durch den vielen Schnee ein besonderes Schauspiel lieferte. Alle beide Wege sind gut ausgeschildert. Um 06:50 Uhr kommen wir am Eingang der Klamm an. Das Eintrittsgeld ist um diese Uhrzeit noch nicht fällig. (Achtung: Auch beim Rückweg wird diese Gebühr fällig. AV-Mitglieder zahlen aber nur 1 Euro - Stand 2009)

Weitere Fotos dieser Tour sind in meiner Galerie "Mathaisenkar - Alpspitze - Alpspitz-Ferrata" zu sehen.

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06:50 Uhr: Elfi mit ihrem Bruder vorn, hinten rechts Oli - daneben dann auch ich. Schwaldi ist am Foto. Rechts neben uns ist der Hammersbach von einem Schneefeld bedeckt und die Schlucht ist ebenso verstopft - wir hören nur das höllische Toben des Wassers darunter. Der Schnee strahlt eine nasse Kälte aus.

 

07: 25 Uhr: Hier kommt man nicht trocken hindurch. Die Klamm wird ihren Namen gerecht.

Die Höllentalangerhütte (1.387 m) ist unsere letzte Einkehrgelegenheit vor dem Gipfel - und der ist immerhin noch 1.241 Höhenmeter weit entfernt. Also Getränke auffüllen und wenn nötig noch etwas Proviant besorgen. Leider sind alle Lager für die Nacht zum Sonntag ausgebucht. Ich werde wohl wieder im Freien übernachten müssen.

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 Information - Höllentalangerhütte

Die Höllentalangerhütte ist für erfahrene Bergsteiger ein idealer Ausgangspunkt. Aber auch für bergbegeisterte Familien ist sie ein außergewöhnliches Ziel für Tagestouren oder auch als Wanderstützpunkt: Dafür sorgen der unvergessliche Aufstieg durch die Höllentalklamm, das weitläufige Hüttenumfeld mit Bachbett, Felsblöcken und vielem mehr, was Kinderherzen höher schlagen lässt, und die Hütte selbst, die seit mehr als 100 Jahren Bergsteigern eine gemütliche Unterkunft bietet. 

09:20 Uhr: Nun verzweigt sich der Weg ab der Höllentalangerhütte mehrfach, die Weiterführungen sind aber jeweils gut beschildert. Man folgt dem Steig Richtung „Alpspitze / Mathaisenkar“. Schon bald vollzieht dieser Pfad eine Kehre, dann geht es steil durch Latschen und lichten Wald bis zur Schulter im kleinen Kamm.

 

Um das Eck herum und auf der anderen Seite des Kammes kurz abwärts und ins Mathaisenkar. Alles ist super ausgeschildert und der Pfad gut erkennbar. Im Verlauf habe ich feststellen müssen, dass mein Trinksystem undicht ist. Meine 2 Liter sind dahin. Eigene Schuld - man sollte auch alle Schlauchverbindungen festdrehen. Zum Glück habe ich immer eine kleine Flasche Wasser separat im Rucksack dabei.

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10:10 Uhr - (Bild oben links) Man durchquert das Mathaisenkar in östlicher Richtung, wobei nur einige wenige rote Markierungen und spärliche Pfadspuren im Schutt zur Einstiegsstelle der Felswand leiten. Auf dem Schneefeld, noch vor der steinschlaggefährdeten Wand, legen wir unsere Ausrüstung an und setzen unsere Helme auf. Nun steigt und klettert man dann entlang der roten Punkte und einiger guter Seilsicherungen über einfachen Fels, sowie auf Schottersteigen und –bändern zunächst in nordöstlicher, später in südöstlicher Grundrichtung empor zur Grießkarscharte (2.463 m). Besondere Schwierigkeiten gibt es für Klettersteiggeher nicht. Der Mathaisenklettersteig wird wegen seiner Länge meistens im Abstieg verwendet. Der Aufstieg zur Grießkarscharte verläuft auf einem landschaftlich wundervollen Steig. Schwierigkeit B/C.

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12:10 Uhr (Bild oben) Auf der Grießkarscharte (2.463 m). Elfi voran und Oli hintendrein in Richtung Gipfel. Oben nun nach links entlang des teilweise gesicherten Grates (rechts geht es über den Jubiläumsgrat zur Zugspitze), über einfache Felsen zum Gipfel mit tollem Tiefblick. Das Gipfelkreuz ist schon in Sichtweite. Leichte, größtenteils ungesicherte Gratkletterei ohne besondere Schwierigkeiten. Ich folge der Gruppe und genieße unseren ersten alpinen Ausflug in diesem Jahr. Bis hier waren wir auch ziemlich allein, von den viel geschilderten Menschenmassen im Alpspitzbereich war hier nichts zu sehen. 

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 Der Gipfel:

12:50 Uhr ( Bilder oben) Auf dem Gipfel der markanten Alpspitze auf 2.628 m. Wir sind nach 6 3/4 Stunden alle ohne Schwierigkeiten oben angekommen. In der genannten Zeit sind unsere Pausen schon mit eingerechnet. Oben anfänglich Nebel - später aber hatten wir eine tolle Aussicht auf den Jubiläumsgrat, der Zugspitze, meinen morgigen Ziel - dem "Großen Waxenstein" und auch runter nach Garmisch-Partenkirchen. Nach einer guten Stunde Pause steigen wir über die bekannte "Alpspitz Ferrata" zur Station >Osterfelderkopf< ab, wo die Alpspitzbahn auf uns wartet.

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 Der Abstieg:

13:30 Uhr ( Bilder oben) Wir nehmen den nördlichen Abstieg, die Alpspitz-Ferrata auch "Nordwand-Ferrata" genannt. Diese "Via Ferrata" - "Eisenweg" ist ein alles in allem sehr gut gesicherter Klettersteig. Für meinen Geschmack mit zuviel Eisen bestückt. Über alle Arten von Eisenklammern Trittstiften und Steighilfen geht es abwärts. Dennoch nicht für Anfänger ohne erfahrenden Bergkameraden. Eine Klettersteigausrüstung sollte nicht nur mitgeführt - sondern auch benutzt werden! Man sollte nicht nur auf sein "Können" vertrauen, sondern auch an die Dummheit "Anderer" denken, denn hier ist man selten allein unterwegs. Die meisten Unfälle entstehen z.B. beim Überholen oder durch losgetretene Steine. Ein Steinschlaghelm sollte hier zur Standardausrüstung gehören. Die Alpspitz-Ferrata wird mit Schwierigkeitsgrad A/B eingestuft.

Wir steigen zügig den eisenbeschlagenen Weg nach unten zum Osterfelderkopf ab. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten erreichen wir den Osterfelderkopf. Dort ist die Station der Alpspitzbahn mit Restaurant, wo auf uns mit ein kühles Radler wartet.

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16:00 Uhr: Auf 2.033 m ist das Restaurant-Alpspitze das höchstgelegenste Restaurant im Classic Ski- und Wandergebiet von Garmisch-Partenkirchen.

  17:00 Uhr - Höllentor: Hier starte ich meinen 646 HM weiten Abstieg von der Station Alpspitzbahn zur Höllentalangerhütte. Ich hoffe, dass in der Hütte nun doch noch ein Lager für mich frei wird.

  Info Alpspitzbahn:

Die Alpspitzbahn ist eine zur Bayrischen Zugspitzbahn AG gehörende Luftseilbahn. Die Alpspitzbahn wurde 1973 fertig gestellt. Sie hat eine Länge von 3800 Metern, in deren Verlauf sie eine Höhendifferenz von 1.300 Metern überwindet. Von ihrer Bergstation Osterfelderkopf (2.030 m) erreicht man die Alpspitze. Das Restaurant ist der perfekte Ort wo Bergtouren bzw. Wanderungen im Alpspitz-, Kreuzeck- und Höllentalgebiet begonnen oder beendet werden können oder einfach nur zum entspannen und die schöne Aussicht genießen. Das Tragseil der Alpspitzbahn hat einen Durchmesser von 46 mm, das Zugseil einen vom 31 mm. Der Antrieb erfolgt mit einem 880 kW starken Motor in der Bergstation. Die Kabinen der Alpspitzbahn fassen 80 Personen. Die Fahrzeit beträgt 9 Minuten, die Höchstgeschwindigkeit 36 km/h.

Stand: 2009

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18:45 Uhr: Ich bin an der Höllentalangerhütte angekommen. Der einfache Weg hinunter war gut zu finden. Oli, Elfi und ihr Bruder sind mit der Alpspitzbahn abgefahren und nun auf den Weg nach Hause. Von der Station "Osterfelderkopf" der Alpspitzbahn geht es in westlicher Richtung über den Rinderweg durch die Rinderwegscharte (Höllentor) durch leichtes Gehgelände hinab ins Höllental. Auf ca. 1.450 m zweigt der Weg rechts zu den "Knappenhäusern" ab. Wir bleiben weiter auf unseren Weg und kommen an einer kleinen Klamm vorbei, worüber eine Brücke führt. Die letzten Meter über Serpentinen durch einen Latschenwald geht es bis zur Höllentalangerhütte.

Laut Wetterbericht wird morgen ein super Tag und ich werde versuchen den Gipfel des "Großen Waxenstein" zu erreichen. In der Höllentalangerhütte sind einige Gäste nicht erschienen, so dass ich nun doch nicht im Freien schlafen muss (darf) sondern ein Lager bekommen habe. Die letzten 13 Stunden werden mir in toller Erinnerung bleiben. Nun werde ich den Abend genießen und in der klaren, sauberen Bergluft den restlichen Abend verbringen.

 Fazit: Als Tagestour sehr lange, recht anstrengende aber ebenso großartige Unternehmung. Technisch eine leichte bis mittelschwere Bergtour. Für wirklich sichere Bergsteiger halten sich die Schwierigkeiten in Grenzen. Die Route führt jedoch lange über einfache Felsen (I. bis II. UIAA); an den ausgesetzteren Stellen ist sie drahtseilgesichert. Dennoch bedarf es absoluter Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Dies gilt auch für die Abstiegsroute. Könner werden an dem leichten Felsgelände ihre Freude haben und zudem wird man mit einem beeindruckenden Blick auf die Zugspitze verwöhnt. Außerdem ist die Tour ungeheuer abwechslungsreich, bietet sie doch von einer Klammbegehung bis zu Klettersteigpassagen fast alles. Dringend abzuraten ist sie bei Schlechtwetter (Orientierungsprobleme!) oder Glätte. Weniger Konditionsstarke werden die Unternehmung durch eine Übernachtung auf der Höllentalangerhütte zur Zweitagestour machen.

Weitere Fotos dieser Tour sind in meiner Galerie "Mathaisenkar - Alpspitze - Alpspitz-Ferrata" zu sehen. 

  meine weiteren Touren im Wettersteingebirge


    

    Link zum Eibsee     Deutscher Alpenverein

       

      Zugspitzland: Lage-Wetter-Sport     

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