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Wo bin ich: Startseite - Bergtouren - Hochvogel

 

Das Bergsteigen ist etwas Unstetes. Man geht und geht und kommt nie ans Ziel. Darin liegt vielleicht gerade der besondere Reiz. Man sucht etwas, das man doch nie findet.

Zitat:

Hermann Buhl (öster. Alpinist, Erstbesteiger Nanga Parbat)

  Hochvogel 2.592m, Deutschland / Allgäuer Alpen - Tour am 17.09.2007

Der Hochvogel lockt uns

Allgemeines:

Der Hochvogel ist ein 2.592 m hoher, besonders formschöner Berg in den Allgäuer Alpen. Über seinen Gipfel verläuft die Landesgrenze zwischen Deutschland und Österreich. Geübte Bergsteiger können den Gipfel auf zwei markierten Routen besteigen. 

Obwohl nur der dreizehnthöchste Gipfel der Allgäuer Alpen, dominiert der Hochvogel weite Teile der Allgäuer Alpen und der unmittelbar benachbarten Gebirgsgruppen. Dies hat seine Ursache darin, dass die meisten der höheren Gipfel sich im zentralen und westlichen Teil der Allgäuer Alpen konzentrieren. Der Hochvogel steht frei im Ostteil der Gebirgsgruppe, die nächstgelegenen Gipfel sind 200 bis 300 Meter niedriger.

Die Aussicht ist weitumfassend und grandios. Sie umfasst viele Gipfel der Allgäuer Alpen sowie der südlich benachbarten Lechtaler Alpen. Im Osten reicht die Sicht über weitere Ketten der Nördlichen Kalkalpen bis zum Wetterstein und Karwendel. Im Süden ist der Zentralalpenkamm von den Hohen Tauern über die Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen bis zur Silvretta und den Albulabergen aufgeschlossen. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit dem Alpstein (Säntis) und den Glarner Alpen (Tödi). Nach Norden reicht die Sicht weit über das schwäbische Alpenvorland bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.

 

Erstbesteigung:

In den inzwischen vergriffenen älteren Auflagen des Alpenvereinsführers Allgäuer Alpen wird von einer frühzeitigen Besteigung des Berges ausgegangen. Um 1767 soll er bereits von einem Hirtenknaben erstiegen worden sein. Der Steinmann, den er aufstellte, war bei trigonometrischen Arbeiten 1817/18 halb verfallen. Die erste dokumentierte Erstbesteigung des Hochvogels gelang dagegen erst im Jahre 1832. Der unerschrockene Bergsteiger Trobitius brachte den mühsamen Weg auf den Gipfel der 2.592 Meter hohen Erhebung als erster Mensch hinter sich. Eine der bemerkenswertesten touristischen Ersteigungen war die Überschreitung des Berges durch Herrmann von Barth. Hermann von Barth übernachtete im Jahr 1869 am Gipfel. Am 19. Juli des Jahres startete er morgens in Sonthofen und erreichte – ausschließlich zu Fuß gehend – Hinterstein, wo er nach einer Mittagsrast um 12 Uhr weiterging. Über die Bärgündlealpe, die Balkenscharte und den Kalten Winkel erreichte er abends gegen 20 Uhr den Gipfel des Hochvogels. Am nächsten Tag stieg er nach Süden an der Ostseite des Südsüdwestgrats ins Rosskar und weiter nach Hinterhornbach ab. An diesem Tag kam er noch bis zur Mündung des Schwarzwasserbachs in den Lech, wo er in einer verlassenen Alphütte nächtigte. Am nächsten Tag wanderte er über Weißenbach und den Gaichtpass nach Nesselwängle, schob noch eine Besteigung des Aggensteins ein und nächtigte in Schattwald. Am vierten Tag seiner Gewalttour war er frühmorgens in Sonthofen zurück.

Schwierigkeit:

Die Besteigung des Hochvogel ist eine Bergtour mit einigen Kletterstellen Schwierigkeitsgrad (I).

 

 Meine Route: Hinterstein (866 m) - Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) - Hochvogel (2.592 m)

Anmerkung: meine Gehzeiten ohne Pause / Angaben sind immer ca.- Werte 

 

 

Gehzeiten / Höhenmeter:    Hinterstein (866 m) - Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) 9,50 Std. / 980 HM

Gehzeiten / Höhenmeter:

  Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m)  - Hochvogel (2.592 m)

3,00 Std. / 746 HM

Gehzeiten / Höhenmeter:    Hochvogel (2.592 m) - Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) 2,50 Std. / 746 HM
Gehzeiten / Höhenmeter:    Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) - Giebelhaus - Hinterstein (866m) 980 HM
Schwierigkeit:  Bergtour, teilw. Schwierigkeitsgrad (I) Kondition: mittel

Ausrüstung:

 Grundausrüstung 1 + Hütte 2

Karte:

 Alpenvereinskarte 2/2 Allgäuer-Lechtaler Alpen – Ost 1:25000

Beste Jahreszeit:

 Juni bis Oktober, bei Schneelage gefährlich

Mein kleiner Tourenbericht

Diese Beschreibung soll nur einen ersten Eindruck vermitteln. Sie ersetzt keinen Bergführer.

Nachdem 2007 bis jetzt ein total verregnetes Jahr war wollten Eddy und ich nun die vermutlich letzte Gelegenheit zu einer Gipfelbesteigung nutzen. Das Wetter sollte an diesem Wochenende endlich mal gut werden. Um den Ansturm von Leuten zu entgehen entschlossen wir uns erst am Sonntag unsere Tour zu beginnen. Auf dem Plan stand als erstes am Sonntag der Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus über den Jubiläumsweg. Am Montag sollte der Hochvogel mit 2.592m unser Ziel sein, anschließend dann der Übergang zur Edmund- Probst-Hütte. Dienstag dann zum Jahresabschluss ein Aufstieg zum Nebehorn sowie Übergang des Hindelanger Klettersteiges mit Abstieg in Hinterstein.

Üblicherweise wird der Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus über das Giebelhaus durchgeführt. In diesem Fall fährt man vom Parkplatz in Hinterstein mit dem Bus bis zum Giebelhaus und steigt dann ca. 3,5 Std. zur Hütte auf. Dazu hatten wir nun gar keine Lust. Wir wollten von unten bis zur Hütte den Weg zu Fuß zurück legen. Dann los!

Hier unser Weg in Bildern über den Jubiläumsweg welcher ca. 10 Stunden dauert und einem auch die dementsprechende Kondition abverlangt.

Erster Tag,

 

16.09.2007 gegen 08:30 Uhr: Hüttenaufstieg über den Jubiläumsweg.

Wir starten am Parkplatz Hinterstein. Achtung: Parkgebühren (unverschämt teuer für 3 Tage)

 

Aufstieg aus Hinterstein

Bild oben: Rückblick in Richtung Hinterstein auf  865m. Zur Willersalpe haben wir nun 1 1/2 Std Weg vor uns. Bis zum Prinz-Luitpod-Haus sind es laut Plan 8,00 Stunden. 

 Alle Bilder auf der Fotogalerie "Hochvogel".

 

 

 

noch 100m bis Willersalpe

  Die letzten Meter bis zur Willersalpe auf 1.456m. Der erste Anstieg ist geschafft.

 

 

 

 Information - Willersalpe

Willersalpe 

Auf der Willersalpe herrscht Almwirtschaft wie vor 100 Jahren

Die Willersalpe ist im Besitz der drei Brüder Stephan, Christian und Markus Bertele. Vor rund 3 Jahren haben sie die gut 300 Hektar große Alpe für über 500.000 Euro gekauft, munkelt man unten im Tal. Es führt weder eine Versorgungsstraße noch -lift zur Alpe. Die Versorgung der Hütte erfolgt auf dem Rücken von Transportpferden, die vom Tal hoch den gleichen Weg wie die Wanderer nehmen.

 

Butter und Käse aus der Alpenmilch

Im Sommer leben die Brüder Bertele von der Sennerei und vom Bewirten der Touristen und Wanderer. Die 24 Milchkühe kommen nur zweimal am Tag zum Melken in den Stall. Die übrige Zeit - auch in der Nacht - sind sie draußen auf den saftigen Almwiesen. Die Milch wird gleich auf der Berghütte zu Butter und zu Käse verarbeitet. Die frischen, fertigen Milchprodukte werden dann in der Alpe angeboten

 

Solarstrom für den Käsekessel

Die Brüder Bertele betreiben naturnahe traditionelle Almwirtschaft - das heißt auch auf Transport von Lebensmitteln mit dem Pferd. Zweieinhalb bis drei Stunden braucht braucht man mit dem Pferd um z.B.  Lebensmittel und Material aus dem Tal herauf zu transportieren. Strom wird mit Solarzellen produziert. Das reicht für Licht, Radio und Käsekessel-Rührer. Ein mit Diesel betriebenes Notstrom-Aggregat sorgt für genügend Energie die die Melkmaschine und die Waschmaschine betreiben.

 

Schlafplätze:

Übernachtungsmöglichkeit in Matratzenlagern bis ca. 30 Personen, mit Hüttenrestaurant.

 

Öffnungszeiten:

 

1. Mai – 1. November

    

Nach einer kurzen Pause und unseren ersten Kaffee auf der Willersalpe, welcher sehr zu empfehlen ist, ging es weiter unserem Ziel entgegen.


 

 

An diesem schönen Platz machen wir eine Fotopause. Im Hintergrund unten der Vilsalpsee.

Pause 

Der Vilsalpsee ist ein 1.165 m ü. A. hoch gelegener, 1,2 km langer und 0,5 km breiter 57,22 ha großer und bis zu 30 Meter tiefer See in den Allgäuer Alpen bei Tannheim in Tirol. Einziger Abfluss ist die Vils, die aus den Zuflüssen des Sees entsteht. Der See liegt im gleichnamigen 16 km² großen Naturschutzgebiet.

 Alle Bilder auf der Fotogalerie "Hochvogel". 


 

 

 Der Schrecksee

Der Schrecksee

Der Schrecksee, der oberhalb von Hinterstein auf 1.823 m in den Bergen liegt und eine Insel hat, ist zu Fuß 4½ Stunden von Hinterstein entfernt und kann auch von Nicht-Bergsteigern bewandert werden. Der Schrecksee ist der einzige See der Allgäuer Hochalpen, der eine Insel besitzt. Der See liegt in wunderschöner Hochgebirgslage im obersten Traufersbachtal, einem Seitental des Ostrachtals. Die Anstiege zum See sind vergleichsweise lang. Dies garantiert, dass der See nicht zu überlaufen ist. Der Jubiläumsweg vom Prinz-Luitpold-Haus zur Landsberger Hütte bzw. zur Willersalpe führt an diesem schönen See vorbei.

Leider können wir diese wunderschöne Landschaft nur im vorbeigehen genießen, wir haben noch einen langen Weg bis zum Prinz-Luitpold-Haus vor uns. Irgendwie erinnert mich dieser schöne See mit Insel an die Landschaft in "Der Herr der Ringe".

 

 

 

Immer wieder überraschen uns Landschaften mit ihrer wilden Schönheit. So schön kann Deutschland sein. Und vor allem keinen Menschenmassen. Hier findet man wirklich Ruhe zum entspannen und zum nachdenken.

Alle Bilder auf der Fotogalerie "Hochvogel".

 

Der Hochvogel ist in Sicht  (Bildmitte)

 

 

hinten der Hochvogel

Als wir diesen Punkt erreicht hatten sahen wir, dass wir noch einen ordentlichen Weg vor uns hatten. Aber der Weg war ja unser Ziel, also immer weiter. Der Hochvogel und damit auch unsere Unterkunft war noch ein ganzens Stück entfernt.

 

 

 

Die Bockkarscharte

Nun folgt ein zermürbender Aufstieg welcher uns fast die letzte Kraft kostet. Vor fast 10 Stunden sind wir in Hinterstein aufgebrochen, nun möchen wir nur zu gerne an einem Tisch bei einem guten Bier sitzen.

Aber wir haben es geschafft. Diese Foto ist oben auf der Bockkarscharte geschossen worden. Wenn wir uns umdrehen sehen wir das Prinz-Luitpold-Haus. Hier oben ist auch ein Wegweiser, welcher genau auf der Scharte zu finden ist und uns die zurückgelegte Strecke auflistet. Eigenartig...im Infoblatt des Fremdnverkehrsvereins steht: Hinterstein <-> Prinz-Luitpold-Haus 8 Stunden. Aber auf dem Schild hier sind es schon mehr als 8 Stunden plus der Weg Hinterstein - Willersalpe. Gemeint ist bestimmt der Weg über das Giebelhaus. Keine Ahnung, egal, schön war und ist der Trip allemal.

   
     
     

 

  Das Prinz-Luitpold-Haus, 1.846m

 Prinz-Luitpold-Haus

Allgemeine Informationen:

260 Lager, 20 Betten und 16 Lager im Winterraum. Anfahrt bis Hinterstein, mit dem Bus zum Giebelhaus und zu Fuß ca. 2-3 Std. bis zur Hütte. Sie ist nordwestlich in unmittelbarer Nähe des Hochvogelgipfels gelegen.
Die direkten Nachbarn sind die Landsberger Hütte (1.805m, 4-5 Std.), die Willersalpe (1.456m, 8-9 Std.), das Edmund-Probst-Haus (1.930m, ca. 4-6 Std.), die Kemptner Hütte (1.846m, 8-10 Std.), das Oytalhaus (1.010m, 5-6 Std.).

 

Gipfel und Touren:
Hochvogel (2.592m, ca. 3 Std.)
Wiedemer (2.165m, 1-2 Std.)
Schneck (2.268m, ca. 4 Std.)
Fuchskarspitze N-Gipfel (2.314m, 1,5-2 Std.)

Klettertouren:

Fuchskarspitze (2.314m, I-VIII) leichte Klettergärten in Hüttennähe
Geöffnet von Anfang/Mitte Juni bis Mitte Oktober.

Persönlicher Endruck:

 

Das ist nun für die nächsten zwei Nächte unser Zuhause. Im  Rücklick muss ich sagen das es hier sehr schön, freundlich, sauber und gemütlich war. Alles im allem eine sehr gute Hütte. Wasser war umsonst, warmes Wasser zum duschen gegen eine Gebühr welche ich mir aber auch gerne geleistet habe.

Morgen soll es nun auf den Hochvogel gehen. Der Wetterberich ist vielversprechend und Lust haben wir auch. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

 Weitere Bilder auf der Fotogalerie "Hochvogel".

. Zweiter Tag, 17.09.2007 gegen 07:00 Uhr: Aufstieg zum Hochvogel

Die Balkenscharte

Blick hinüber zur Balkenscharte mit dem markantan Zacken des Balken. Der Balken selbst besitzt auch ein kleines Kreuz und kann in kurzer Kletterei erreicht werden. Wir gehen rechts am Balken vorbei.

Raus aus der Hütte, ein paar Schritte gegangen und der Hochvogel ist auch schon wieder hinter der Kreuzspitze verschwunden. Ihn sieht man erst wieder, wenn der "Kalte Winkel" erreicht, oder die Kreuzspitze erklommen wurde. Wir aber werden den Weg über den "Kalten Winkel" nehmen. Zuerst geht es hinauf zur Balkenscharte.

Hat man das Obere Tal zur Hälfte durchquert teilt sich der Weg - geradeaus geht es weiter zur Kreuzspitze, über die man weiter zum Hochvogel steigen kann. Links haltend steigt man weiter zur Balkenscharte auf und steigt dann über den Kalten Winkel zum Gipfel. Ein Wegweiser zeigt uns den richtigen Weg. An der Weggabelung ist eine kleine Erhebung mit einem Kreuz zur Erinnerung eines verunglückten Mädels. Jetzt aber erst mal hinauf zum Balken.

 Oberhalb nach der Balkenscharte 

hinter der Balkenscharte

Oben auf der Balkenscharte angekommen gehen wir nach rechts einen Weg an der Felswand entlag. Hier sollte man sich vor Steinschlag vorsehen. Allgemein ist dieses Gebiet sehr brüchig und Vorsicht allemal ist geboten. Die Sonne ist auf dieser Seite schon voll aufgegangen, hingegen auf der Aufstiegsseite zur Balkenscharte noch Schatten herrschte und es auch dementsprechend kühl war. Dieser Abschnitt ist einfach zu begehen, ein paar ganz leichte Kletterstellen und schon werden wir den Kalten Winkel sehen.
 

Der Kalte Winkel

 

Der Kalte Winkel ist ein großes Firnfeld mit nicht unerheblicher Neigung, das einen sicheren Tritt erfordert. Ist das Frinfeld in der warmen Jahreszeit meist gut ausgetreten und aufgeweicht, können im Frühjahr und Herbst u.a. Grödel oder Steigeisen den Aufstieg erheblich erleichtern. Wir hatten wie man sieht Glück. Der Schnee ist zum grössten Teil weg. Trotzdem ist es rutschig und zum Teil auch glatt. Hier haben Turnschuhe wirklich nix verloren und wer hier ins rutschen kommt macht gleich mal ein paar Meter runter. Zur Hilfe ist hier auch ein Fixseil vorhanden an welchem man sich sichern oder zur Not auch halten kann. Der "Kalte Winkel" ist meist den ganzen Sommer über mit Schnee bedeckt. Auf Grund seiner Steilheit ist er bei eisigen Verhältnissen mit äußerster Vorsicht zu genießen.

der kalte Winkel

Diesen Teilabschnitt haben wir nun auch gemeistert. Eddy ist noch am Aufstieg (Bild mitte), aber ist auch gleich bei mir. Oben angelangt ist auch der Einstieg zum eigendlichen Anstieg zum Hochvogel. Hier endet auch der Übergang von der Kreuzspitze. Beide Wege treffen sich hier und führen weiter zum Gipfel.

 
Die Schnur

auf der "Schnur"

Die obige Bildeinstellung habe ich bei unzähligen Routenbeschreibungen des Hochvogels gesehen. Es ist nichts spektakuläres dabei. Es sieht einfach nur gut aus.

die Schnur von oben

 

Blick zur sogenannten "Schnur" - ein schmales Felsband, auf dem man die Schulter entlang quert. Das obige Foto wurde dort unten aufgenommen.

Für das geübte Auge ist hier auch die starke Klüftung des Gesteins erkennbar, der Grund dafür, warum der Hochvogel alles andere als ein beliebter Kletterberg gilt - das Gestein ist ungemein brüchig und Steinschlag lauert an allen Seiten des Berges. Spassvögel haben oben ein Steinmandl aufgebaut; ein Zeichen dass es doch ein paar Kletterer nach oben wagen. In dieser Perspektive befinden wir uns nur noch wenige Höhenmeter vom Gipfel entfernt.

Weitere Bilder in der Fotogalerie "Hochvogel"

Der Gipfel 2.592 m

Gipfelkreuz Hochvogel

Wir sind oben. Unsere erste und vermutlich letzte gemeinsame Tour 2007. Ein paar Gipfelfotos, ausruhen und die herrliche Aussicht genießen. Absteigen werde ich über die Kreuzspitze; Eddy geht wie beim Aufstieg über den Kalten Winkel nach unten.

Die Kreuzspitze

Wand der Kreuzspitze

Die Kreuzspitze ist kein Gipfel wie ich zuerst glaubte, sondern eine Felswand welche überklettert werden muss. An bestimmten Stellen sind einige Drahtseile gespannt. Für mich kein großes Problem. Wie üblich sollte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorhanden sein. Ein Klettersteigset wäre ebenfalls sinnvoll. Es ist alles sehr brüchig, also immer vorsichtg.

Blick von der Kreuzspitze auf das L-P-Haus

Von der Kreuzspitze schaut man auf das Prinz-Luitpold-Haus hinunter. Ein fabelhafter Ausblick.Der restliche Abstieg ist wie der Aufstieg. Ein wunderschönes Erlebnis und eine wirklich erfolgriche und tolle Bergtour. Leider ist für den morgigen Tag Unwetter angesagt, daher werden wir den "Hindelanger Klettersteig" nicht besuchen können und berechen unsere Tour ab. Übernachten werden wir im Prinz-Luitpold-Haus und den Abstieg nach Hinterstein über das Giebelhaus machen. Immer mal was neues.

Weitere Bilder in der Fotogalerie "Hochvogel".

Der Abstieg: Abstieg wie der Aufstieg.

Fazit: Bergerfahrung und Trittsicherheit sind erforderlich. Sehr gute Aussicht vom Gipfel, besonders auf die Hornbachkette; interessante Passagen an der Kreuzspitze und bei der "Schnur".

 

 meine weiteren Touren in den Allgäuer Alpen:

 

  Deutscher Alpenverein           Busfahrplan Hinterstein-Giebelhaus            

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