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Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

Zitat: Jean Paul (deutscher Schriftsteller)

  Karlsruher Grat, Deutschland / Nordschwarzwald Tour am 21.04.2007

 Kletterabschnitt am Karlsruher Grat

Allgemeines:

Der Karlsruher Grat ist ein ca. 400 Meter langer Felsgrat bei Ottenhöfen im Schwarzwald, über den der einzige Klettersteig des Nordschwarzwaldes führt.

Der Karlsruher Grat liegt im Naturschutzgebiet "Gottschlägtal - Karlsruher Grat", östlich von Ottenhöfen im Schwarzwald und südlich der Hornisgrinde. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich an den Westabfällen des Melkerei- und Vogelkopfes von 400 Metern ü NN im Westen bis auf 830 Meter ü NN im Osten. Der Grat verläuft in etwa 750 Metern Höhe über dem Gottschlägtal.

Der Klettersteig führt den Grat entlang von Westen nach Osten (er wird meist von Ottenhöfen aus begangen) über die rauhen und damit sehr trittfesten Porphyrfelsen. Er ist an einigen Stellen ausgesetzt, im Ganzen aber im Vergleich zu alpinen Klettersteigen als leicht einzustufen. Klettergurte oder Seilsicherungen sind nicht notwendig.

Der Karlsruher Grat ist von der Schwarzwaldhochstraße aus zugänglich (Parkplatz am Ruhestein bzw. Parkgelegenheit beim Gasthaus Bosenstein), meist wird er jedoch vom Wanderparkplatz bei den Edelfrauengrabwasserfällen in Ottenhöfen aus begangen. Der Weg führt vom Wanderparkplatz nach dem Kieswerk in die Schlucht des Gottschlägbachs, an der Auskolkungshöhle Edelfrauengrab und zahlreichen Wasserfällen vorbei stetig bergan, immer auf der im Sinne des Aufstiegs linken Hangseite (an Wegkreuzungen immer geradeaus halten), zweigt dann weiter hinten im Tal von einem breiten Holzabfuhrweg in spitzem Winkel nach links ab und führt auf den Grat hinauf. Oben folgt man den Schildern Kletterpartie. Für Ungeübte bietet sich ein schmaler Waldpfad am Nordrand des Grates zur Umgehung an.

Auf dem Grat selbst verlaufen keine Drahtseile, Leitern oder Farbmarkierungen, weswegen die genaue Route jeweils selbst gewählt werden kann. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten unbedingt vorhanden sein. Ferner ist gutes, über die Knöchel reichendes Schuhwerk zu empfehlen. Sandalen sind definitiv nicht geeignet! Auch sollte man den Grat nach Regen aufgrund der Rutschgefahr meiden. Die Kletterei nimmt je nach Können etwa eine halbe bis eine Stunde in Anspruch.

Abseits des Klettersteigs ist das Klettern im Naturschutzgebiet nur an einer Stelle des Grates, dem Eichhaldenfirst, erlaubt.

Weitere Fotos sind in meiner Galerie Karlsruher Grat zu finden.


Mein kleiner Tourenbericht

Anfahrt:

A5 Karlsruhe-Basel -> Anschlussstelle Achern -> Richtung Achern -> Richtung Kappelrodeck -> Ottenhöfen -> am Ortsausgang Ottenhöfen rechts -> Richtung Edelfrauengrab -> Parken auf dem Wanderparkplatz nach dem Kieswerk

Unser Ausgangspunkt für diese Tour ist Ottenhöfen, welches gut mit dem Auto über die Autobahnausfahrt Achern und die Straße nach Ruhestein zu erreichen ist. Nach der Ortsdurchfahrt führt uns ein Fahrweg zwischen den Gasthöfen "Sternen" und "Kreuz"  zu einem Steinbruch. Gleich dahinter findet sich ein Wanderparkplatz, auf dem wir unser Auto kostenlos abstellen können.

Nach dem Parkplatz geht man am Gottschlägbach entlang an vielen kleinen Wasserfällen vorbei.

                                                         

vergrößern

                                                                                  

Das Edelfrauengrab liegt nach 5 Minuten Gehzeit links oberhalb eines Wasserfalls. Hierzu gibt es eine schöne Sage, welche an der Felswand niedergeschrieben steht
Nun weiter in Richtung Obere Wasserfälle und insgesamt 180 Treppenstufen später verbreitert sich das Tal und ein befestigter Weg führt weiter Richtung Falkenschrofen.

Nach insgesamt 20 Minuten erreicht man paar Häuser des Dorfes Gottschläg. Links geht es nun einen Pfad quer zum Hang hinauf bis zum Bergrücken. Am Aussichtsfelsen bietet sich ein schöner Rundblick über den bereits zurückgelegten Weg. Hier gehts jetzt auf der Kletterstrecke des Karlsruher Grates weiter.

Oli auf dem Karlruher Grat

Dieser sollte nur mit gutem Schuhwerk und bei trockenem Wetter begangen werden. Die Kletterpartie bietet allerdings außer ein paar vereinzelten Ringen zur Seilsicherung keine Steighilfen, so daß der Kletterer auf seine eigenen Fähigkeiten vertrauen sollte.

Eddy voll beschäftigt

       Ich bin auch schon oben angekommen

Nachdem wir den Grat einmal vollständig abgegangen sind, gehen wir nun zu unseren eigendlichen Ziel zurück, einen querlegenden Felsriegel mit einem kleinen Kreuz am Ende.

unser Kletterfelsen

Dieser Felsriegel wird von uns nun bis zum Kreuz überwunden. das ist eine wahre Gratwanderung. Vorsicht ist hier immer geboten, es sind hier schon einige Kletterer abgestürzt. Am Kreuz befinden sich auch ein paar Ösen, an welchen wir uns nun bis unten abseilen können. Nun können wir uns voll schaffen und hoch und runter klettern was das Zeug hält. Eine vollständige Kletterausrüstug sollte man hier an diesen Felsstück schon bei haben. Anfangs habe ich noch Kletterschuhe benutzt, aber diese schnell in Bergschuhe umgetauscht. Der scharfe Fels hätten meine Kletterschuhe doch arg zu schaffen gemacht. Vorsicht unbedingt bei Nässe. Da der Stein ziemlich scharkantig ist sollten auch kleine Stürze vermieden werden.

Der Karlruher Grat eignet sich hervorragend als Klettertrainig. Wir fahren 1 bis 2 mal im Jahr hierher um in wenig zu üben und Spass zu haben.

Weitere Fotos sind in meiner Galerie Karlsruher Grat zu finden.


  

 

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